#AufeinenTeemit … Astrid W.

Hier auf Amrum trinken wir gerne in Ruhe eine Tasse Tee. Und bei der schnacken wir mal mit Patientinnen und Patienten, und mal mit den Menschen, die in der AOK-Nordseeklinik arbeiten und sie vor und hinter den Kulissen in Bewegung halten.

Diesmal treffen wir uns #AufeinenTeemit … Astrid W., einer ehemaligen Patientin.

Teetasse mit grünem Tee auf einer Bank, im Hintergrund das Meer. Daneben der Hashtag „#AufeinenTeemit …“ der AOK-Nordseeklinik

Wie häufig waren Sie schon zur Mutter-Kind-Kur bei uns in der AOK-Nordseeklinik?

Ich bin sechsmal bei Ihnen zur Kur gewesen, das erste Mal 1996.

Wann waren Sie das letzte Mal bei uns?

Das war 2018. Da hatte sich im Vergleich zum ersten Mal schon viel verändert. Da war das Dünenhaus dazugekommen und die kleineren Häuser. Und die Appartements waren im Vergleich zu damals purer Luxus (lacht).

Mit welchen Indikationen sind Sie zu uns gekommen?

Bei den ersten beiden Kuren war ich Begleitperson für meine Kinder, die Neurodermitis hatten. Damals konnte man noch Begleitperson sein. Heute ist das ja anders. Danach bin ich wegen Rückenbeschwerden und Gewichtsproblemen gekommen. Und ich brauchte einfach mal Abstand vom Alltag.

Ich wollte mich vom Alltag mit vier Kindern erholen

Was war Ihr Kurziel bei den letzten Kuren?

Ich wollte unbedingt abnehmen, nach Bandscheibenvorfällen die Rückenschmerzen loswerden und mich vom Alltag erholen. Mein Mann und ich arbeiteten beide, und wir haben vier Kinder, da brauchte ich mal Luftveränderung.

Haben Sie Ihre Kurziele erreicht?

Auf jeden Fall habe ich Abstand gewonnen, konnte dem Alltag entfliehen und die Ruhe genießen. Ich habe auch abgenommen und meine Rückenschmerzen haben sich gebessert. Aber man muss natürlich zu Hause dranbleiben. Das ist gar nicht so leicht. Eine gewisse Zeit klappt das ganz gut, aber irgendwann kommt man wieder raus. Man weiß zwar wie es geht, aber wie sagt man so schön: „Das Fleisch ist schwach …“ Im Großen und Ganzen hat es aber geklappt.

Genießen Sie jeden Tag auf der Insel, egal wie das Wetter ist

Was sind Ihre schönsten Erinnerungen an Ihre Kuren bei uns?

Ich kannte die Nordsee gar nicht. Allein die Insel ist ein Highlight! Die ersten Kuren haben wir immer im Herbst oder Frühjahr mitgemacht. Das war immer sehr schön. Aber in der letzten Kur war ich das erste Mal alleine mit nur einem Kind da. Es waren Sommerferien, und es war heiß wie in der Südsee. Das war richtig schön, so hatte ich die Insel noch nicht erlebt. Und ich habe Bekanntschaften in den Kuren geschlossen, die viele Jahre lang gehalten haben. Alle sechs Kuren, auch die mit meinem 2-jährigen Kind, habe ich sehr genossen. Ich bin richtig traurig, dass ich nicht nochmal kommen kann!

Was würden Sie anderen Patientinnen in Bezug auf deren Kur raten?

Sie sollten wirklich offen für alles sein. Man muss keine Freundschaften schließen, wenn man nicht will, man kann auch gut für sich alleine sein. Sie sollten jeden Tag auf dieser Insel genießen, egal, was für ein Wetter ist. Wir sind damals auch im strömenden Regen über die Insel gelaufen! Und sie sollten sich keinen Stress machen, auch nicht mit den Terminen zu ihren Anwendungen. Sie sollten einfach offen sein und alles genießen!

Sportraum der AOK-Nordseeklinik auf Amrum, blauer Fußboden, grüne Bälle (ein orangefarbener), und hinter der langen Fensterfront liegen Dünen

Fünf Schritte zu uns!

Um eine Mutter-Kind-Kur oder Vater-Kind-Kur bei uns antreten zu können, brauchen Sie nur fünf Schritte.
Und dann geht’s los mit der aktiven Erholung!