Wir hören genau hin

Der persönliche Austausch mit unseren Patienten liegt uns am Herzen. Nur so können wir erfahren, ob die Bedürfnisse und Erwartungen im Rahmen der Kurmaßnahme erfüllt wurden.

Lesen Sie hier, wie unsere Patienten ihre Kur erlebt haben.

Patienteninterview mit Frau C.-S.

Während der 17. Kurmaßnahme im Jahr 2018 wurde mit Frau C.-S. (zu zweiten Mal in der AOK-Nordseeklinik zur Mutter-Kind-Kur) ein Patienteninterview geführt. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Bereitschaft zur Teilnahme und die angenehme Gesprächsführung während des Interviews. Das Interview wurde Seitens der AOK-Nordseeklinik durch Frau Mößmer (QMB / Oecotrophologin) und Herrn Joroch (Verwaltung / Marketing) geführt.

Klinik: Liebe Frau C.-S. vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für einen Austausch genommen haben. Wir begrüßen Sie recht herzlich in der AOK-Nordseeklinik. Sie waren bereits schon einmal mit Ihrer Tochter bei uns zur Kur. Wann war das?

Frau C.-S.: Wir waren im Jahr 2016, also vor gut zwei Jahren das erste Mal bei ihnen und waren von Amrum und der Klinik direkt fasziniert. Bei unserem ersten Besuch am Strand habe ich gedacht: „Die deutsche Dominikanische Republik“. Das Gefühl für die Kursituation war direkt da und das Gesamtpaket stimmte einfach. Alle Mitarbeiter waren hilfsbereit, immer freundlich und der Therapieplan für mich und meine Bedürfnisse stimmig.

Klinik: Wie war der erste Kuraufenthalt für Ihre Tochter?

Frau C.-S.: Meine Tochter wurde von der Kasse zunächst als Begleitkind genehmigt, aber vor Ort in ein Patientenkind umgewandelt. Sie isst sehr gerne, vor allem Süßigkeiten und hat entsprechend einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Durch das Therapie- und Schulungsangebot für meine Tochter hatten sich die Essgewohnheiten glücklicherweise positiv verändert. Sie liebt die Ernährungspyramide und ist stets eifrig dabei, die Vorgaben umzusetzen. Es geht ihr merklich besser und folgerichtig wurde Sie auch am Heimatort im Schwimmverein immer besser und erfolgreicher.

Klinik: Mit welchem Bewusstsein sind Sie ihre erste Kur angegangen?

Frau C.-S.: Für meinen persönlichen Kurerfolg und auch als Empfehlung für alle anderen wurde ich gerne mitteilen, dass man sich umfänglich auf die Kursituation einlassen sollte und alle Gegebenheiten annimmt. Gleichzeitig habe ich mir bewusst gemacht warum ich eigentlich zur Kur fahre und welche meiner Probleme ich persönlich vor Ort angehen möchte. Ich habe den Kuraufenthalt als Auszeit vom Alltag für mich eingeordnet, in der ich aktiv meine Probleme bearbeite, für die in meinem Alltag (leider) oftmals keine Zeit habe.

Klinik: Wie konnten Sie für sich einen Kurerfolg feststellen?

Frau C.-S.: Neben der Gewichtsreduktion und dem Bewusstsein diesen Weg fortzuführen, war es die Reaktion meines Vaters, nachdem wir uns wiedergesehen haben. Er sagte: „Wow, du bist ein anderer Mensch geworden. Herzlichen Glückwunsch!“ – so fühlte ich mich auch, einfach toll.

Klinik: Wie hat sich in der Zeit zwischen den beiden Kurmaßnahmen Ihre Gesundheit entwickelt?

Frau C.-S.: Als ich zu Hause angekommen bin, habe ich mir nochmal wirklich ernsthaft Gedanken gemacht und mich umgehend in einem Fitnessstudio angemeldet. Es hat mir soviel Spaß gemacht und ich versuche regelmäßig 3x die Woche dort zu sein. Ich konnte zusehen wie meine Pfunde purzelten – ein schönes Gefühl. Parallel dazu habe ich meine Essgewohnheiten umgestellt und versuche immer drei Farben auf dem Teller zu haben – es wirkt. Ich habe zusätzlich immer mehr Zucker weggelassen, angefangen beim Kaffee, den ich nur noch mit Milch trinke. Vor knapp 6 Wochen hatte ich seit ewiger Zeit wieder eine Cola vor mir stehen und hatte einen Schockmoment. Ich konnte die Cola nicht runterschlucken, es war einfach zu süß – ich habe mich von übersüßten Lebensmitteln entwöhnt. Zu meiner ersten Kurmaßnahme bin ich mit 89,5 Kilo angereist und starte jetzt mit 76 Kilo. Ich bin einfach happy und in mir entwickelte sich eine ausgewogene Gefühlslage.

Klinik: Wirklich schön zu hören – auch von unserer Seite ein Glückwunsch zu dieser Leistung. Welche Eigenschaft war für Sie im Nachgang die Wichtigste um diesen Weg zu beschreiten?

Frau C.-S.: Eindeutig der Wille. Ohne meinen Willen eine Änderung herbeizuführen, wäre ich gescheitert. Sie, als Klinik, können meine Probleme ja nicht binnen 3 Wochen lösen, sondern Sie geben uns Gedanken und Werkzeuge mit auf den Weg. Die Umsetzung liegt bei jedem selbst und dazu gehört eine gesunde Portion Willenskraft.

Klinik: Wie gestalten Sie Ihren Aufenthalt bei uns? Nutzen Sie neben den verordneten Therapien auch unsere zusätzlichen sportlichen und kreativen Angebote?

Frau C.-S.: Ich finde die Möglichkeiten vor Ort sind wirklich umfänglich. Wenn ich das Bedürfnisse habe neben den verordneten Angeboten noch weitere Aktivitäten durchzuführen, tue ich das. Sie finden mich allerdings viel häufiger in meiner Freizeit am Strand. Ich atme tief ein und aus, meine Nase läuft und ich genieße die endlose Weite ungemein. Deswegen haben meine Tochter und ich im Jahr 2016 einige Muscheln, Sand und einen kleinen Leuchtturm mit nach Hause genommen. Mit diesen Utensilien haben wir bei uns zu Hause unser kleines Amrum nachgebaut und sind mit unseren Gedanken immer ein Stück weit auf der Insel.

Klinik: Das sind wirklich schöne und wichtige Gedanken, die Sie mit uns teilen. Sicherlich werden auch kommende Kurgäste von Ihren Erfahrungen und Ansichten profitieren. Was haben Sie zuerst gemacht, als Sie vor einigen Tagen wieder zu uns gekommen sind?

Frau C.-S.: Ich bin zuerst in das Haus Sonnenau und habe mir das Appartement angesehen, in welchem wir im Jahr 2016 untergebracht waren. Ich war sehr erstaunt, wie toll der Umbau das Haus Sonnenau erscheinen lässt. Die Appartements sind schön hell und machen auf mich einen wunderbaren Eindruck. Ich verfolge die Ereignisse auf der Insel und im Bezug auf die Klinik über ->www.amrum-news.de und den ->Facebook-Kanal der Klinik, deswegen war ich bereits bestens im Vorfeld informiert.

Klinik: Wie empfinden Sie die Umgebung jetzt im Dezember 2018 auf Amrum und in der Klinik? Das erste Mal waren Sie im Sommer bei uns…

Frau C.-S.: Jetzt ist es natürlich sehr ruhig auf der Insel, aber ich mag das ungemein, es stört mich nicht. Die Klinik und der Strand sind da, damit fühle ich mich sehr wohl. Auch die Anreise im Bus war entspannt und ein großes Lob an die nette Busfahrerin. Ich freue mich ungemein die Weihnachts- und Silvesterzeit in der AOK-Nordseeklinik zu verbringen und bin total gespannt auf die kommenden Tage.

Klinik: Liebe Frau C.-S. nochmal vielen Dank für die Möglichkeit dieses Interviews. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Tochter weiterhin einen wundervollen Aufenthalt bei uns und genießen Sie die (Aus-)Zeit. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und alles Gute für die Zukunft.


v.l.n.r.: Frau Mehmen (Leitende Ärztin), Frau C.-S., Frau Mößmer (Oecotrophologin)